Ninja Sport im Rampenlicht: Pamela Forster zu Gast bei Radio Campus Wien

Die österreichische Stuntfrau und SPORTUNION-Vorstandsmitglied Pamela Forster war kürzlich zu Gast in der Sendung CampusSport auf Radio Campus Wien (Ö1 Campus Stream / ein Sender von Studierenden für Studierende). Im Gespräch mit der Moderatorin Momo Kunishu sprach die Organisatorin der Österreichischen Ninja-Meisterschaften by SPORTUNION über die faszinierende Welt des Ninja-Sports, die wachsende Community in Österreich – und das, was den Sport so besonders macht.

Bekannt aus der TV-Show Ninja Warrior, dreht sich beim Ninja Sport alles um Hindernisüberwindung: Hangelemente, Sprünge, Balance und am Ende der Buzzer. Was die Sportart auszeichnet? Man weiß nie, was auf einen zukommt – und genau das macht den Reiz aus. „Alle kämpfen für sich – aber alle gegen den Parcours”, beschreibt Pamela Forster die einzigartige Gemeinschaft, die den Ninja Sport prägt. Gegenseitige Unterstützung, Anfeuern und Teamspirit trotz Einzelwettkampf sind feste Bestandteile jedes Events.

Lust auf die nächsten Meisterschaften?

Pamela setzt sich aktiv dafür ein, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für den Sport zu begeistern. Und nennt im Interview mit Momo das nächste große Ziel für die Community: einen eigenen Verband mit offiziellen Staatsmeisterschaften. Lust aufs Ausprobieren? Alle Infos über das Anmelde- und Rankingsystem hier. Die nächsten Österreichischen Meisterschaften finden Ende November statt (Niederösterreich oder Steiermark, genaue Infos folgen).

Auch das kam im Interview zur Sprache

  • Pam über die Besonderheit des Ninja Sports:
    „Man weiß nie, was auf einen zukommt. Man kennt die Stage vorher nicht. […] Das ist irgendwie das Spannende an Ninja.”
  • Pam über die Community:
    „Ninja Sport hat einer der besten Communitys überhaupt. Natürlich kämpft jeder für sich im Parcours, aber alle gegen den Parcours.”
  • Pam über die mentale Herausforderung:
    „Man trainiert extrem vielseitig und hart, weiß aber dann trotzdem nicht, was auf dich zukommt – was von Haus aus eine natürliche Nervosität in einem auslöst.”
  • Pam über das Schönste am Sport:
    „Man merkt, dass man jemanden so mental unterstützen kann, indem man ihm einfach gut zuspricht – und das ist irgendwie ein toller Moment.”
  • Pam über den nächsten Schritt für den Sport in Österreich:
    „Der Ninja Sport in Österreich bräuchte einen eigenen Verband, der Staatsmeisterschaften organisiert, weil der Ninja Sport einfach eine Wettkampfsportart ist, der von solchen Events auch lebt.”
  • Pam über Sport und Motivation:
    „Viele brechen ab, weil die Erwartungen zu hoch sind. Lieber einmal kleine Schritte machen, diese kleinen Schritte versuchen zu erreichen – und auf das dann stolz sein.”

„Ich kenne niemanden, den das nicht kitzelt”

  • Pam am über individuelle Stärken im Wettkampf:
    „Es gibt nicht die perfekte Ausführtechnik. Jeder Mensch ist sehr individuell – manche haben bessere Balance, manche haben bessere Griffkraft. Jeder übt dort seine Stärken aus und trainiert nach dem Wettkampf seine Schwächen.”
  • Pam über den Einstieg in den Ninja Sport:
    „Man muss nicht mit Ninja starten und mit Ninja anfangen, um das mal auszuprobieren. Wir haben Fußballspieler:innen dabei, Kletter:innen, Parcoursläufer:innen – so viele Leute von anderen Sportarten, die in den Ninja Sport gefunden haben.”
  • Pam über den Reiz beim Zuschauen:
    „Ich kenne niemanden, den das nicht kitzelt, das einmal kurz auszuprobieren. Der möchte doch unbedingt auch einmal über diese Stange drüber laufen – das kann doch nicht so schwer sein, oder könnte ich das schaffen?”
  • Pam über Vorbilder in der Community:
    „Ich finde es wichtig, wie man es ein bisschen vorlebt. Man sieht sofort, wie der Nachwuchs da mitzieht und sich gegenseitig unterstützt. Man kann so ein Vorbild sein – und man sieht, wie das nachgemacht wird.”
  • Pam über Sport und Prioritäten:
    „Sport ist immer dieses: Wenn ich noch Kraft am Ende des Tages hab, wenn sich es zeitlich noch ausgeht – dann kommt der Sport. Aber wenn man es vielleicht einmal umdreht und versucht, den Sport zuerst zu platzieren, dann schaut man, wie das einem gut tut.”

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